Lammungen gehen los

Eine Woche lang haben wir darauf gewartet, dass das Lammeln losgeht, heute Nacht war es dann so weit. Beim ersten Stallbesuch heute morgen war der erste Nachwuchs 2016 in unserem Stall da.

Im Gespräch mit Leuten, die Erfahrung mit größeren und kommerziellen Schafshaltungen haben (Stichwort Neuseeland) wurde uns klar, wie robust unsere Tiere eigentlich sind. Wo anderswo die Lammungszeit ständige Bereitschaft bedeutet, weil Geburtshilfe geleistet werden muss, und den Lämmern zur Parasitenprophylaxe der Schwanz verödet wird (also de facto abgezwickt), ebenso wie das hintenrum geschoren wird, können wir uns hier im Prinzip zurücklehnen und darauf vertrauen, dass unsere Schafe mehr oder weniger wissen was sie tun. Ein Luxus, den ich auf die Qualität der “alten Haustierrasse” zurückführe, wo Robustheit ein Zuchtziel war.

Die neue Lammungsperiode markiert einen Punkt im landwirtschaftlichen Jahr und sie bedeutet abgesehen vom Wunder des neuen Lebens (das es immer noch jedesmal ist) auch wirtschaftlich viel: In ca. 3 Wochen werden wir beginnen können, zu melken, (zumindest manche) der Muttertiere werden uns mit Milch versorgen, aus der wir Käse machen können, und das in einer Zeit, wo sonst nicht besonders viel Abwechslung auf dem regional-saisonalen Speiseplan stünde. Außerdem, und auch das gehört auf einem Bauernhof dazu, sind diese Lämmer einerseits Ersatz für Altschafe, die irgendwann einmal außer Dienst gestellt werden, und zum anderen Teil sind sie das Essen, das wir genießen und verkaufen können.

Alles das steckt in der Geburt eines kleinen Lammes.

Brigittes erstes Lamm

Zweiter Post – Fahrt aufnehmen

Im Rahmen von Rückblenden werde ich vielleicht noch die bewegte Geschichte unseres Hofes in den letzten Jahren beleuchten. Für jetzt, will ich in der Gegenwart und der jüngeren Vergangenheit bleiben.

Es ist Herbst, der 18. Oktober um genau zu sein. Die Medienfunktion der Homepage funktionieren nun, jetzt gilt es, sie mit Inhalt zu befüllen. Im November lassen wir von einem selbständigen Bauern-Metzger (Er ist gelernter Schlachter, und hat außerdem einen Bauernhof) unsere Schafe schlachten. Dort hängen sie eine knappe Woche ab, bevor wir sie grobzerteilen (Hals, Schulter, Rücken, Schlögel, Stelze, Bauch), vakuumieren und ausliefern.

Wir werden diesmal bis zu 18 Lämmer haben, was zum einen auf unseren bereits höheren Bestand an Muttertieren zurückzuführen ist, zum anderen darauf, dass wir diesen nun weniger stark erhöhen wollen. Ein paar Lämmer wollen wir immer zur Verjüngung der Herde zurückbehalten, aber wenn wir sie nicht aufstocken wollen, sind das natürlich weniger als andernfalls.

Damit wir beim Ausliefern des Fleisches gleich auch ein bisschen Werbung für unsere Homepage machen können, versuche ich der Homepage ein bisschen ein Gesicht zu geben.

Ich freue mich, wenn Sie regelmäßig vorbei schauen!

Liebe Grüße

Der Kogler

Erster Post – Inoffizielle Eröffnung

Grundsätzlich steht die Seite, sie ist noch lange nicht fertig, gibt aber einen ersten Überblick über unser Projekt, das , nun ja, ebenso noch lange nicht fertig ist.

Zum Beispiel können wir leider derzeit noch keine Fotos hochladen, ein großes Manko, wenn man einen so schönen Hof herzeigen will, wie den Unseren.

Aber es braucht einen ersten Post, und dieser hier ist es.

Manches weiß man erst zu schätzen, wenn man selbst versucht hat, es herzustellen.